Ersatzneubau der Uferbefestigung am Oberbach in Neubrandenburg
Arbeiten ab der 34. Kalenderwoche: Rückschnitt der Holzpfahlköpfe, Betonstützwand mit Holzverkleidung und Sperrung der Promenade

In der 34. Kalenderwoche beginnen in Neubrandenburg die Arbeiten zum Ersatzneubau der Uferbefestigung am Oberbach. Auftraggeber ist das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte (StALU MS). Die Maßnahme soll voraussichtlich bis Dezember 2026 andauern.
Erneuert wird auf einer Länge von rund 330 Metern das westliche Ufer des Oberbachs. Nach Angaben der Mitteilung weist die bestehende Holzpfahlreihe deutliche Verwitterungsschäden auf. Die Pfahlköpfe werden deshalb zurückgeschnitten und anschließend durch eine Betonstützwand ersetzt. Aus Gründen des Denkmalschutzes erhält diese eine Holzverkleidung. Damit soll der historische Charakter des Uferbereichs erhalten bleiben, während zugleich Standsicherheit und Dauerhaftigkeit verbessert werden.
Der Bauabschnitt beginnt auf Höhe der Straße Binsenwerder und verläuft in Richtung Tollensesee. Während der gesamten Bauphase wird der Promenadenweg im betroffenen Abschnitt vollständig gesperrt. Für Fußgänger und Radfahrer, die zwischen Tollensesee und Stadtzentrum unterwegs sind, wird eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke eingerichtet.
Nach Angaben des StALU MS trägt die Maßnahme wesentlich zur langfristigen Sicherung und Aufwertung des Uferbereichs bei.
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