Einfache Sprache
Femizide als eigenes Mordmerkmal?
Gewalt gegen Frauen: Neue Regeln werden gefordert
Es gibt viele Gewalt-Taten gegen Frauen.
Darüber spricht Gleichstellungs-Ministerin Jacqueline Bernhardt.
Sie will eine neue Regel im Gesetz.
Diese Regel nennt man „Femizid“.
Femizid heißt: Frauen werden getötet, nur weil sie Frauen sind.
Das ist besonders schlimm und braucht eigene Gesetze.
Jacqueline Bernhardt sagt:
- Femizide müssen als Mord gelten.
- Das Gesetz soll diese Taten besser bestrafen.
- Die Polizei und Gerichte sollen härter reagieren.
Was will die Ministerin genau?
Sie fordert:
- Das Gesetz muss Femizide extra benennen.
- Es gibt jetzt eine Lücke im Gesetz.
- Diese Lücke soll geschlossen werden.
Die Justizminister-Konferenz prüft das jetzt.
Sie überlegen, wie das Gesetz geändert wird.
Der weltweite Kampf gegen Gewalt an Frauen
Jacqueline Bernhardt unterstützt die Kampagne „One Billion Rising“.
Diese Kampagne will Gewalt gegen Frauen stoppen.
Viele Menschen weltweit machen mit.
Die Kampagne zeigt:
- Gewalt ist ein großes Problem.
- Wir brauchen Gerechtigkeit und Schutz.
Wo finden Sie mehr Informationen?
Das Ministerium hat eine Pressemitteilung veröffentlicht.
Sie finden sie hier:
[Pressemitteilung des Ministeriums für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz](https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/jm/Aktuell?
id=217812&=processor.&sa.pressemitteilung.sperrfrist=alle)
Die Politik berät noch.
Es ist unklar, wann die neuen Regeln kommen.
Zusammenfassung
- Femizid heißt: Frauen werden wegen ihres Geschlechts getötet.
- Die Ministerin will, dass das Gesetz Femizide als Mord nennt.
- Das hilft, diese Taten besser zu bestrafen.
- Die Kampagne „One Billion Rising“ kämpft gegen Gewalt an Frauen.
- Mehr Informationen gibt es beim Ministerium.
Sie können mitreden und sich informieren.
Gewalt gegen Frauen ist ein Thema für uns alle.