Manuela Schwesig erinnert an den Bau der Berliner Mauer

Hinweise auf Folgen für Menschen und den Weg zur Deutschen Einheit

Von Landesredaktion MV

Erinnerung an den Bau der Berliner Mauer

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat an den Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 erinnert. Nach ihren Worten wurde mit dem Mauerbau die deutsche Teilung für 28 Jahre zementiert. Die Mauer sei das Symbol für Unfreiheit in der DDR gewesen.

Schwesig verwies zugleich auf die Menschen, die beim Versuch, die Mauer oder die innerdeutsche Grenze zu überwinden, ums Leben kamen oder infolge von Fluchtversuchen verletzt, inhaftiert oder drangsaliert wurden. An sie werde an diesem Tag erinnert, erklärte die Ministerpräsidentin in Schwerin.

Blick auf die Friedliche Revolution und die Deutsche Einheit

28 Jahre nach dem Bau der Mauer seien es zunächst einige wenige und dann viele mutige Menschen in der DDR gewesen, die auf die Straße gingen und die Mauer einrissen, sagte Schwesig weiter. Am Ende sei der Wunsch nach Freiheit stärker gewesen als der Beton.

Den Fall der Mauer bezeichnete die Ministerpräsidentin als ersten Schritt auf dem Weg zur Deutschen Einheit. Zugleich habe die Mauer zwar lange gestanden, die Verbindungen zwischen Ost und West aber nie vollständig abreißen lassen.

Appell, Frieden, Freiheit und Demokratie zu bewahren

Nach den Worten Schwesigs sind inzwischen fast 37 Jahre seit dem Fall der Mauer vergangen. Wer jünger sei als Mitte 40, könne sich kaum noch an die Mauer und die deutsche Teilung erinnern oder habe diese Zeit nicht selbst erlebt.

Es sei heute selbstverständlich, von Schwerin nach Hamburg oder von Rostock nach München zu reisen. Darin liege ein großes Glück: die Menschen lebten heute in einem vereinten Deutschland in Frieden, Freiheit und Demokratie. Dies gelte es unbedingt zu bewahren, so die Ministerpräsidentin.

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