Neubau des Polizeireviers in Gadebusch: Start für „Sieben auf einen Streich“
Der dreigeschossige Neubau mit rund 11 Millionen Euro soll nach standardisiertem Planungskonzept entstehen und ist für die Fertigstellung im Frühjahr 2029 vorgesehen.
Erster Spatenstich in Gadebusch
Mit dem ersten Spatenstich für den Neubau des Polizeireviers in Gadebusch ist das erste Bauvorhaben des neuen Polizeibauprogramms „Sieben auf einen Streich“ in Mecklenburg-Vorpommern gestartet. Nach Angaben des Ministeriums für Finanzen und Digitalisierung investiert das Land rund 95 Millionen Euro aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes in sieben moderne Polizeidienststellen.
Den symbolischen Start für das Bauprojekt gaben Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue, Innenminister Christian Pegel und der Inspekteur der Landespolizei Lutz Müller.
Neubau für rund 11 Millionen Euro
Das Polizeirevier Gadebusch erhält einen dreigeschossigen Neubau mit einer Investitionssumme von rund 11 Millionen Euro. Das Gebäude orientiert sich am „Modell Heringsdorf“, das von der Staatlichen Bau- und Liegenschaftsverwaltung entworfen und für das neue Bauprogramm weiterentwickelt wurde.
Laut Ministerium soll die standardisierte Planung die Planungs- und Bauzeiten deutlich verkürzen und eine effiziente Umsetzung mehrerer Vorhaben ermöglichen.
Sieben Standorte im Programm
Im Rahmen von „Sieben auf einen Streich“ entstehen neue Polizeidienststellen an insgesamt sieben Standorten. Nach einer gemeinsamen Musterplanung gebaut werden die Reviere in:
- Gadebusch
- Ueckermünde
- Friedland
- Bad Doberan
- Sassnitz
Für Güstrow und Waren (Müritz) sind wegen besonderer Anforderungen individuelle Neubauten vorgesehen.
Nachhaltigkeit und regionale Wirtschaft
Der Neubau in Gadebusch soll hohe Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz erfüllen. Vorgesehen sind eine Wärmepumpe, eine Photovoltaikanlage sowie energieeffiziente Gebäudetechnik. Nach Angaben des Ministeriums unterschreitet das Gebäude die gesetzlichen Anforderungen an den Primärenergiebedarf deutlich.
Erste Aufträge für das Bauvorhaben sind bereits vergeben. Rund 90 Prozent der bislang beauftragten Unternehmen kommen laut Ministerium aus Mecklenburg-Vorpommern. Das Projekt stärke damit nicht nur die Infrastruktur der Landespolizei, sondern auch die heimische Bauwirtschaft.
Fertigstellung im Frühjahr 2029 geplant
Die Fertigstellung des Neubaus in Gadebusch ist derzeit für das Frühjahr 2029 vorgesehen.
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