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27 Bewerbungen für die Insel Kaninchenwerder

Vielfältige Nutzungskonzepte aus ganz Deutschland – Wer erhält den Zuschlag für die begehrte Pacht ab 2025?

Von Redaktion Schwerin
27 Bewerbungen für die Insel Kaninchenwerder
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27 Pacht-Interessenten für Insel Kaninchenwerder

Auf die Ausschreibung zur Pacht der Insel Kaninchenwerder haben sich 27 Interessenten gemeldet, von denen bislang 15 Bewerber ein Nutzungskonzept eingereicht haben. Diese Interessenten kommen aus verschiedenen Bundesländern, darunter:

  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Sachsen-Anhalt
  • Nordrhein-Westfalen
  • Vertreten sind sowohl Einzelpersonen als auch Vereine und Unternehmen, die sich für die Bewirtschaftung und Entwicklung der Insel interessieren.

    Nächste Schritte

    Als nächster Schritt sind Einzelgespräche mit den Bewerbern vorgesehen, um das geeignetste und nachhaltigste Konzept zu ermitteln. Diese Gespräche sollen stattfinden, sobald das bestehende Pachtverhältnis formal beendet wurde. Zudem plant die Stadt einen Besichtigungstag für alle Interessenten, um sich ein genaues Bild der Gegebenheiten vor Ort machen zu können.

    Ausschreibung und Details

    Die Landeshauptstadt Schwerin hatte die Bewirtschaftung der Insel Kaninchenwerder im Schweriner See zum 1. April 2025 neu ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist endete Ende Februar. Die Ausschreibung umfasst:

    • das denkmalgeschützte Gasthaus
    • die Pflege der Grünflächen
    • die Betreuung der modernen Hafenanlage
    • Das Gasthaus ist ein sanierungsbedürftiges Fachwerkgebäude mit historischem Charme, welches über 480 m² Fläche verfügt. Die Stadt plant Investitionen in die Gebäudehülle.

      Hafenanlage und Pacht

      Die neue Hafenanlage mit 42 großzügigen Liegeplätzen und einem Anleger für die Fahrgastschifffahrt wurde im vergangenen Jahr in Betrieb genommen. Der zukünftige Pächter wird neben dem Betrieb des Gasthauses auch für die Pflege der Grünflächen sowie die Verantwortung für die Hafen- und Sanitäranlagen zuständig sein. Die monatliche Pacht beträgt voraussichtlich ca. 300 Euro, abhängig von Nutzungskonzept und Eigenleistungen. Langfristig strebt die Landeshauptstadt Schwerin eine Vergabe der Flächen und Gebäude über ein Erbbaurecht an.

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