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Schwerin plant Radverkehrsausbau mit Lückenschluss und Fahrradstraße
Die Landeshauptstadt Schwerin will ab Oktober zwei Bauvorhaben starten.
Die Vorhaben sollen den Radverkehr verbessern.
Die Stadt nennt dafür zwei konkrete Maßnahmen.
Lückenschluss im Residenzstädte-Rundweg
Die Stadt will eine Lücke im Residenzstädte-Rundweg schließen.
Der Residenzstädte-Rundweg ist 285 Kilometer lang.
Die Lücke liegt zwischen Mueß und Zippendorf.
Die Lücke soll zwischen den Radwegen Zippendorfer Strand und Mueßer Bucht geschlossen werden.
Der Abschnitt beginnt am Radweg Franzosenweg und Zippendorfer Strand.
Der Abschnitt endet am Radweg an der Störwasserstraße und Mueßer Bucht.
Der Radweg an der Störwasserstraße wurde 2022 errichtet.
Die Stadt will dafür den Uferweg zwischen Zippendorf und Mueß ausbauen.
Der Uferweg soll danach als durchgängiger Radweg dienen.
Der Weg soll auf 2,50 Meter Breite ausgebaut werden.
Die Stadt will den Weg asphaltierten.
Der Weg soll Rastplätze erhalten.
Der Weg soll Beschilderung erhalten.
Die Stadt rechnet mit einem Abschluss bis zum Jahresende.
Die Kosten für das Vorhaben sollen bei 776.000 Euro liegen.
Die Stadt nennt dafür eine Förderung durch das Land Mecklenburg-Vorpommern.
Die Stadt nennt eine Förderung von 90 Prozent für die Maßnahme.
Die Förderung soll sich auf touristische Infrastruktur beziehen.
Stadt begründet Asphaltbauweise mit Naturschutz
Die Stadt prüfte naturschutzrechtliche Anforderungen für den Uferweg.
Der Uferweg liegt zwischen Zippendorfer Strand und Mueßer Bucht.
Die Stadt nennt die Länge mit etwa einem Kilometer.
Die Stadt sagt, sie habe die Anforderungen berücksichtigt.
Die Stadt nennt die Asphaltbauweise ausdrücklich als gewählte Lösung.
Die Stadt nennt als Grund den Natur- und Baumschutz.
Die Asphaltbauweise soll den Verzicht auf einen umfangreichen Unterbau ermöglichen.
Die Asphaltbauweise soll den Baumbestand weitgehend erhalten.
Die Stadt nennt weitere Vorteile für die Bauweise.
Die Stadt nennt bessere Verkehrssicherheit.
Die Stadt nennt einen höheren Nutzungskomfort.
Die Stadt nennt mehr Barrierefreiheit.
Die Stadt sagt, die Planungen wurden im Juni vorgestellt.
Die Stadt sagt, die Vorstellung erfolgte in der Ortsteilvertretung Mueß.
Die Stadt nennt das als Zeitraum vor der Sommerpause.
Die Stadt bewertet eine weitere Information als Fehler.
Die Stadt sagt, die Ortsteilvertretung Zippendorf sei nicht ausführlich informiert worden.
Umbau der Mecklenburgstraße bis März 2029
Die Stadt plant auch die Mecklenburgstraße zur Fahrradstraße umzubauen.
Die Stadt nennt als Ziel die Verbesserung der Nord-Süd-Durchquerung.
Der Alltagsradverkehr soll dadurch besser funktionieren.
Die Stadt nutzt dafür eine grundhafte Erneuerung.
Die Erneuerung betrifft die Anliegerstraße zwischen Geschwister-Scholl-Straße und Graf-Schack-Allee.
Der Umbau soll in acht Teilabschnitten erfolgen.
Der Umbau soll bis März 2029 dauern.
Die Stadt sagt, nicht die gesamte Straße wird gleichzeitig gesperrt.
Die Stadt sagt, jeweils nur einzelne Abschnitte werden gesperrt.
Die Stadt sagt, die übrigen Straßenbereiche sollen nutzbar bleiben.
Die Stadt sagt, der Verkehr soll auch außerhalb der Bauabschnitte kaum eingeschränkt sein.
Die Stadt will die Erreichbarkeit für Einsatzkräfte sichern.
Die Stadt nennt dabei Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei.
Die Stadt nennt auch den Notarzt.
Die Erreichbarkeit soll auch in temporären Bauabschnitten gelten.
Das soll auch für Umzüge gelten.
Das soll auch für Handwerker gelten.
Die Stadt sagt, solche Einzelfälle sollen mit der Baufirma abgestimmt werden.
Die Stadt sagt, das soll im Einvernehmen passieren.
Neue Regeln auf der Fahrradstraße
Nach dem Umbau dürfen Autos die Mecklenburgstraße weiterhin befahren.
Auf der Mecklenburgstraße sollen Autos dann keinen Vorrang haben.
Auf der Fahrradstraße sollen Radfahrer Vorrang haben.
Radfahrer dürfen die gesamte Breite der Fahrbahn nutzen.
Auf der Fahrradstraße ist auch Nebeneinanderfahren erlaubt.
Auf der Fahrradstraße soll Tempo 30 bestehen bleiben.
Die Stadt will den Kfz-Durchgangsverkehr verringern.
Dafür soll zwischen dem IHG-Gebäude und der Geschwister-Scholl-Straße eine gegenläufige Einbahnstraße eingerichtet werden.
Die Stadt sagt, der Radverkehr soll in beide Richtungen möglich bleiben.
Weniger Stellplätze und Parken nur für Bewohner
Mit dem Umbau sinkt die Zahl der Parkplätze.
Die Stadt nennt aktuell 150 Parkplätze.
Die Stadt nennt künftig 72 Parkplätze.
Die Stadt will Parkflächen nur noch auf einer Straßenseite anordnen.
Auf der anderen Seite sollen Fahrradhäuser stehen.
Die Stadt nennt Fahrradhäuser für Anwohner.
Die Stadt nennt außerdem Stellplätze für Lastenräder.
Die Stadt nennt außerdem Fahrradbügel.
Der Parkbereich soll mit einem Sicherheitsstreifen von der Fahrbahn getrennt werden.
Die Stadt nennt als Ziel die Vermeidung von Dooring-Unfällen.
Dooring-Unfälle entstehen, wenn Radfahrer mit geöffneten Autotüren kollidieren.
Die Stadt plant, dass Parkplätze nur Bewohnern mit Bewohnerparkausweis offenstehen.
Die Stadt geht davon aus, dass das Angebot für Anlieger ausreicht.