Schwerin plant Wärmewende bis 2026

Zwischenergebnisse zur kommunalen Wärmeversorgung werden im Oktober vorgestellt – Bürgerbeteiligung per Online-Umfrage möglich

Von Redaktion Schwerin
Schwerin plant Wärmewende bis 2026
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert mit OpenAI · Herausgeber: Die Stadt Redaktion

Die Landeshauptstadt Schwerin treibt die klimafreundliche Transformation ihrer Wärmeversorgung mit Nachdruck voran. Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung setzt die Stadt ein klares Ziel: Den schrittweisen Umstieg von fossilen Energieträgern auf erneuerbare Wärme und eine klimaneutrale Zukunft für Schwerin.

Erste Einblicke: Informationsveranstaltung am 7. Oktober

Am 7. Oktober 2025 werden im Demmlersaal des Rathauses erstmals zentrale Zwischenergebnisse der kommunalen Wärmeplanung öffentlich vorgestellt. Beginn ist um 18 Uhr. Die Veranstaltung legt ihren Schwerpunkt auf eine umfassende Bestandsaufnahme und stellt Auswertungen zu Gebäudezustand, Sanierungsgrad und Versorgungsstruktur der Stadt vor.

Darüber hinaus präsentieren Experten im Rahmen einer Potenzialanalyse, welche erneuerbaren Energiequellen und Abwärme-Potenziale regional verfügbar sind, um den fossilen Anteil an der Wärmeversorgung aktiv zu reduzieren. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Fragen direkt an die Fachleute zu richten und sich aktiv einzubringen.

Bürgerbeteiligung wird großgeschrieben

Um die Beteiligung der Bevölkerung zu fördern, wird während der Veranstaltung eine kurze Online-Umfrage angeboten. So können persönliche Erwartungen, Wünsche und Anmerkungen zur Wärmewende in Schwerin unkompliziert übermittelt werden.

Dezernent Bernd Nottebaum, der für Umweltfragen zuständig ist, betont: „Wir möchten auf jeden Fall sicherstellen, dass Schwerinerinnen und Schweriner im Rahmen dieser Informationsveranstaltung in den Dialog mit den Planern treten können.“

Für die Teilnahme wird um vorherige Anmeldung per E-Mail gebeten, damit eine bessere Planung und Organisation ermöglicht wird.

Planungsprozess und weitere Schritte

Die kommunale Wärmeplanung wird gemeinschaftlich mit den Stadtwerken und den kommunalen Wohnungsunternehmen abgestimmt, welche die spätere Umsetzung verantworten. Bereits jetzt engagieren sich diese Partner aktiv für eine Wärmewende sowie deren technische und logistische Umsetzung. Darüber hinaus werden auch regional ansässige Unternehmen mit hohem Energiebedarf oder nutzbaren Abwärmequellen in die Planungen einbezogen.

  • Schwerpunkt der ersten Phase: Bestandsaufnahme & Potenziale analysieren
  • Beteiligung von Stadtwerken, Wohnungsunternehmen und Industrie
  • Bürgerdialog und Erfassung von Feedback
  • Endergebnisse und mögliche nächste Schritte ab dem ersten Halbjahr 2026
  • Wie geht es weiter?

    Nach der aktuellen Informationsveranstaltung wird die Stadt die Ergebnisse auswerten und weitere Maßnahmen formulieren. Ein zweiter öffentlicher Termin ist für das erste Halbjahr 2026 angesetzt: Dann sollen die finalen Resultate der Planungen vorgestellt und konkrete Schritte zum Ausbau der Fernwärme sowie zum notwendigen Heizungswechsel für Betroffene erläutert werden. Einladungen dafür folgen rechtzeitig.

    Fortschritte der kommunalen Wärmeplanunghttp://www.schwerin.de/waermeplanung

    Mit einem transparenten Vorgehen und breiter Beteiligung der Bevölkerung setzt Schwerin auf einen zukunftsorientierten Weg zur nachhaltigen Wärmeversorgung und bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für weiteres Engagement.

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