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Sicherung von 202 Messinggrabplatten auf dem Alten Friedhof

Sicherung nach weiteren Diebstählen

Die Friedhofsverwaltung sicherte und lagerte 202 Messinggrabplatten ein.

Die Platten lagen in der Kriegsgräberstätte auf dem Alten Friedhof.

Der Vorfall folgte weiteren Diebstählen auf dem Alten Friedhof.

Die Friedhofsverwaltung nannte als Anlass eine fortgesetzte Diebstahlserie.

Die Diebstähle betrafen das Grabfeld XIV a/b.

Zuletzt gestohlen: fünf Platten

Die Mitteilung nennt den Zeitraum bis 14. August 2026.

Die Mitteilung sagt, dass zuletzt fünf Platten gestohlen wurden.

Die Täter entfernten die Platten von den Granitsockeln.

Die Platten trugen die Namen von Kriegsopfern.

Die Friedhofsverwaltung stellte diesen Diebstahl am 10. August fest.

Die Friedhofsverwaltung meldete außerdem einen früheren Diebstahl.

Vier Tage zuvor verschwanden 23 Platten.

Wert und polizeiliche Anzeigen

Der materielle Wert einer einzelnen Platte liegt laut Mitteilung bei rund 3.000 Euro.

Die Friedhofsverwaltung zeigte beide Fälle bei der Polizei an.

Über 2300 Gräber im Grabfeld

Im Grabfeld XIV a/b gibt es nach Angaben der Friedhofsverwaltung über 2300 Gräber.

Dort liegen Soldaten bestattet.

Dort liegen Heimkehrer bestattet.

Dort liegen Zivilpersonen bestattet.

Dort liegen Kinder bestattet.

Die Beisetzungen fanden zwischen Januar 1945 und Ende 1946 statt.

Im Jahr 1999 stellte die Stadt die Fläche als Kriegsgräberfeld wieder her.

Dabei stellte die Stadt Kissensteine aus Granit auf.

Auf den Kissensteinen setzten die Verantwortlichen Namenstafeln auf.

Weitere Taten sollen verhindert werden

Die Friedhofsverwaltung wollte weitere Taten verhindern.

Die Friedhofsverwaltung handelte dazu in Absprache mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Die Friedhofsverwaltung baute dazu die noch vorhandenen 202 Platten ab.

Die Friedhofsverwaltung sicherte die Platten zunächst.

Die Friedhofsverwaltung lagerte die Platten anschließend ein.

Die Friedhofsverwaltung erwägt weitere Schutzmaßnahmen.

Die Friedhofsverwaltung will Namenstafeln für das gesamte Gräberfeld ersetzen.

Die Friedhofsverwaltung nennt dafür ein anderes Material als Option.

Das Material soll für Metalldiebe nicht attraktiv sein.

Wann neue Platten angebracht werden, ist nach Angaben der Stadt noch offen.

Reaktion von Oberbürgermeister Sebastian Ehlers

Oberbürgermeister Sebastian Ehlers verurteilte die Taten.

Er nannte die Taten einen beschämenden Akt von Vandalismus.

Er nannte die Taten zudem respektlos.

Ehlers sagte, er engagiere sich regelmäßig als Spendensammler.

Er sammelte dabei für den Volksbund.

Ehlers sagte, Kriegsgräber erinnerten an die Folgen von Krieg und Gewalt.

Er sagte, Kriegsgräber seien Orte der Trauer.

Ehlers sagte, Kriegsgräber seien auch ein Auftrag für Frieden.

Ehlers sagte, Kriegsgräber stünden für Völkerverständigung.

Hinweise und Kontakt

Die Polizei bittet mögliche Zeugen um Hinweise.

Zeugen können sich direkt an die Polizei wenden.

Die Friedhofsverwaltung nimmt Hinweise und Fragen entgegen.

Wer Personen auf dem Grabfeld sucht, kann sich an die Friedhofsverwaltung wenden.