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Verkehrschaos im Ellerried!

Baustelle sorgt für Vollsperrung und Staus – Entspannung ab Mitte Juli in Sicht

Von Redaktion Schwerin

Seit Mitte Juni werden im Ellerried im Stadtteil Krebsförden umfangreiche Fahrbahninstandsetzungsarbeiten durchgeführt. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Infrastruktur zu verbessern und die Bushaltestellen auf den aktuellen Stand zu bringen. Ursprünglich war der Beginn der Arbeiten früher geplant, doch aufgrund der damals bestehenden Baustelle des Sconto-Möbelmarkts wurde der Baubeginn um zwei Jahre verschoben.

Aktuelle Einschränkungen im Verkehrsfluss

Derzeit konzentrieren sich die Arbeiten auf den Abschnitt zwischen der Abfahrt B106 und einem noch nicht näher benannten Bereich. Aus bautechnischen Gründen ist in diesem Bereich eine Vollsperrung notwendig. Dadurch wird der komplette Verkehr aus dem Eckdrift ausschließlich über die Grabenstraße umgeleitet. Dies hat spürbare Auswirkungen auf den Verkehrsfluss im Stadtteil Krebsförden, da bislang genutzte Routen nicht zur Verfügung stehen.

Infolgedessen kam es zuletzt zu erheblichen Behinderungen und Verzögerungen insbesondere während der Hauptverkehrszeiten. Das Verkehrsmanagement der Landeshauptstadt hat daher gezielt Maßnahmen ergriffen, um die Situation zu entschärfen.

Optimierung der Ampelschaltungen und Maßnahmen zur Entlastung

In der vergangenen Woche wurden die Ampelschaltungen an den Lichtsignalanlagen im Bereich Sconto-Markt und an der Kreuzung [fehlende Angabe] angepasst. Die Grünphasen für die Grabenstraße sowie für die Zufahrt in Richtung Krebsförden wurden verlängert, um den Verkehrsabfluss zu verbessern und Rückstaus – insbesondere auf der B106 – zu vermeiden. Gleichzeitig wurde die Grünphase für Fahrzeuge aus Richtung Zum Schulacker verkürzt. Durch diese gezielten Anpassungen konnte der Verkehrsfluss insgesamt verbessert werden.

Allerdings betont das städtische Verkehrsmanagement, dass technische Optimierungen an den Ampelanlagen nur einen begrenzten Effekt haben. Baumaßnahmen an vielbefahrenen Straßen bringen immer unvermeidbare Einschränkungen mit sich, die sich nicht vollständig ausgleichen lassen.

Entspannung der Lage ab dem 17. Juli

Mit Beginn der kommenden Bauabschnitte ab dem 17. Juli wird eine deutliche Entlastung erwartet. Die Arbeiten verschieben sich dann in den Bereich zwischen Grabenstraße und [fehlende Angabe]. Für Anlieger im östlichen Eckdrift bedeutet dies, dass sie das Gebiet künftig wieder über die Auffahrt B106 / Ellerried sowie die Friedrich-Schlie-Straße verlassen können. Das Verkehrsmanagement geht davon aus, dass sich durch diese Änderungen die angespannte Verkehrssituation spürbar entspannen wird.

Weitere Beobachtung und Ausblick

Das Verkehrsmanagement der Landeshauptstadt wird die Entwicklung und den Verkehrsfluss weiterhin genau verfolgen. Auch der Eigenbetrieb SDS prüft fortlaufend, ob weitere Optimierungsmöglichkeiten in den Bauabläufen bestehen. Ziel bleibt, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und die Beeinträchtigungen für die Anwohner und Verkehrsteilnehmer zu minimieren.

Die angespannte Situation wird voraussichtlich bereits in zwei Wochen beendet sein. Bis dahin ist allerdings weiterhin mit verkehrlichen Einschränkungen zu rechnen.

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