Neue Kuratoriumsmitglieder bei der Deutschen Stiftung Welterbe in Wismar

Begrüßung im Rathaus und erstmalige Teilnahme von Vorstandsvertretern

Von Redaktion Wismar
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Kuratoriumssitzung im September 2026 in Wismar: Kuratoriumsvorsitzende Dr. Birgitta Ringbeck, Frank Junge (Vorstand), Kerry Zander (Wismar), Steffi Behrendt (Stralsund), Thomas Beyer (Kuratorium), Prof. Dr. jur. Bodo Wiegand Hoffmeister (Kuratorium), Sebastian Ehlers (Kuratorium, v.l.). Virtuell dabei war ebenfalls Friederike Hansell (Kuratorium)..
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Kuratoriumssitzung im September 2026 in Wismar: Kuratoriumsvorsitzende Dr.Foto: wismar.de

Die Deutsche Stiftung Welterbe hat bei ihrer Kuratoriumssitzung am 3. September 2026 im Rathaus in Wismar neue Mitglieder begrüßt. Die neu gewählten beziehungsweise vertretenen Personen werden die Stiftungsarbeit in den kommenden Jahren begleiten.

Neue Mitglieder im Kuratorium

Im Kuratorium vertreten ist ab sofort der neu gewählte Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Schwerin, Sebastian Ehlers. Außerdem wurde Wismars ehemaliger Bürgermeister Thomas Beyer als Mitglied in das Kuratorium gewählt. Er stellt der Deutschen Stiftung Welterbe seine langjährige Expertise weiter zur Verfügung.

Als neu gewählter Bürgermeister der Hansestadt Wismar nahm Frank Junge erstmals als Vertreter des Vorstands an der Sitzung teil. Weitere Kuratoriumsmitglieder sind Prof. Dr. jur. Bodo Wiegand Hoffmeister, Prof. Maria Böhmer und Friederike Hansell.

Das Kuratorium besteht aus sieben Personen. Es berät den Vorstand der Deutschen Stiftung Welterbe in der Projektarbeit und gibt Empfehlungen zur Verwendung der Mittel.

Arbeit der Stiftung

Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 hat die Deutsche Stiftung Welterbe 24 Projekte in 16 Ländern unterstützt. Ziel der Stiftung ist es, zur Ausgewogenheit der Welterbeliste beizutragen und in ihrem Erhalt gefährdete Welterbestätten zu unterstützen. Vor allem finanzschwache Staaten sollen mit Hilfe der Stiftung die Chance erhalten, ihr kulturelles und natürliches Erbe zu erhalten und zu schützen.

Derzeit befinden sich mehr als 1000 Stätten auf der Welterbeliste der UNESCO. Viele von ihnen sind unzureichend geschützt oder in ihrem Erhalt gefährdet. Einige Staaten können keine Welterbestätten vorschlagen, weil das Geld oder das Know-how zur Antragstellung fehlen.

Gegründet wurde die Deutsche Stiftung Welterbe im April 2001 von den Hansestädten Stralsund und Wismar. Weitere Informationen stehen unter www.welterbestiftung.de zur Verfügung.

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