AfD fünf Punkte vor SPD in der ARD-Vorwahlumfrage für Mecklenburg-Vorpommern

hypothetische Sonntagswahl: AfD 38%, SPD 33%; CDU 7%, Linke 9%, Grüne 5%, BSW 4% – Umfrage von infratest dimap unter 1.556 Wahlberechtigten

Von Herold-Team
AfD fünf Punkte vor SPD in der ARD-Vorwahlumfrage für Mecklenburg-Vorpommern
Das Schweriner Schloss ist Sitz des Landtags von MV WDR/dpa/Jens Büttner / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6694 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.Foto: presseportal.de

Bei der ARD-Vorwahlumfrage in Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD fünf Punkte vor der SPD. Wenn bereits am kommenden Sonntag Landtagswahl wäre, käme die AfD auf 38 Prozent. Die SPD läge mit 33 Prozent auf Platz zwei. Am 20. September wird in Mecklenburg-Vorpommern gewählt.

Die CDU könnte mit 7 Prozent rechnen, die Linke mit 9 Prozent und die Grünen mit 5 Prozent. Das BSW, das erstmals an einer Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern teilnimmt, käme unverändert zur Vorwoche auf 4 Prozent und läge damit knapp unter der Mandatsschwelle. Alle übrigen Parteien kämen zusammen auf 4 Prozent, darunter auch die FDP.

Die repräsentative Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut infratest dimap von Montag bis Mittwoch dieser Woche unter 1.556 Wahlberechtigten in Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt. Es handelt sich ausdrücklich nicht um eine Prognose, sondern um eine Momentaufnahme der politischen Stimmung.

Nach Angaben der Befragten könnte sich für 10 Prozent die Parteipräferenz bis zum Wahltag noch ändern. Für 74 Prozent steht die Wahlentscheidung bereits fest. 16 Prozent tendieren zur Nichtwahl oder erkennen bislang keine Neigung zu einer Partei.

Auch bei der Frage nach einer direkten Ministerpräsidentenwahl liegt die amtierende Regierungschefin Manuela Schwesig von der SPD vorn. 59 Prozent würden sich für sie entscheiden, 28 Prozent für ihren Herausforderer Leif-Erik Holm von der AfD. 13 Prozent antworten mit „weiß nicht“ oder machen keine Angabe.

Mit der Arbeit von Manuela Schwesig sind 58 Prozent sehr zufrieden oder zufrieden, 36 Prozent weniger oder gar nicht zufrieden. Leif-Erik Holm kommt auf 27 Prozent Zufriedenheit und 37 Prozent Unzufriedenheit. Mit Simone Oldenburg von der Linken sind ebenfalls 27 Prozent zufrieden und 36 Prozent unzufrieden. Daniel Peters von der CDU erreicht 13 Prozent Zufriedenheit und 28 Prozent Unzufriedenheit. Mit Claudia Müller von den Grünen sind 10 Prozent zufrieden und 20 Prozent unzufrieden.

Bei der Frage, welche Partei die nächste Landesregierung anführen sollte, liegt die SPD ebenfalls vorn. 55 Prozent würden eine SPD-geführte Landesregierung bevorzugen, 32 Prozent eine von der AfD geführte Regierung. 13 Prozent antworten mit „weiß nicht“ oder machen keine Angabe. Unter den Anhängern von Grünen, Linken und CDU sprechen sich laut Umfrage deutliche Mehrheiten für eine SPD-geführte Landesregierung aus.

Befragungsdaten

  • Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern
  • Fallzahl: 1.556 Befragte
  • Erhebungszeitraum: 07.09.2026 bis 09.09.2026
  • Erhebungsverfahren: Zufallsbasierte Telefon- und Online-Befragung
  • Schwankungsbreite: 2 bis 3 Prozentpunkte

Fragen im Wortlaut

  • Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag in Mecklenburg-Vorpommern Landtagswahl wäre?
  • Wenn es nach Ihnen ginge: Welche Partei sollte die nächste Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern führen?
  • Jetzt geht es darum, wie zufrieden Sie mit einigen Politikerinnen und Politikern sind. Sind Sie mit der politischen Arbeit von … sehr zufrieden, zufrieden, weniger zufrieden oder gar nicht zufrieden oder kennen Sie ihn bzw. sie nicht?
  • Manuela Schwesig (SPD)
  • Simone Oldenburg (Linke)
  • Leif-Erik Holm (AfD)
  • Daniel Peters (CDU)
  • Claudia Müller (Grüne)
  • Wenn man die Ministerpräsidentin oder den Ministerpräsidenten in Mecklenburg-Vorpommern direkt wählen könnte, für wen würden Sie sich entscheiden?
  • Manuela Schwesig (SPD)
  • Leif-Erik Holm (AfD)

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