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AfD fünf Punkte vor SPD in der ARD-Vorwahlumfrage für Mecklenburg-Vorpommern

Bei einer Vorwahlumfrage in Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD fünf Punkte vor.

Die Umfrage fand vom Montag bis Mittwoch dieser Woche statt.

Das Meinungsforschungsinstitut infratest dimap führte die Umfrage durch.

In der Umfrage wurden 1.556 Wahlberechtigte in Mecklenburg-Vorpommern befragt.

Die Umfrage liefert keine Prognose.

Die Umfrage zeigt eine Momentaufnahme der politischen Stimmung.

Ergebnis bei einer Landtagswahl am nächsten Sonntag

Bei einer Landtagswahl am nächsten Sonntag käme die AfD auf 38 Prozent.

Die SPD käme bei dieser Annahme auf 33 Prozent.

Die AfD läge damit auf Platz eins.

Die SPD läge damit auf Platz zwei.

Die CDU käme auf 7 Prozent.

Die Linke käme auf 9 Prozent.

Die Grünen kämen auf 5 Prozent.

Das Bündnis Sahra Wagenknecht, kurz BSW, nähme erstmals an einer Landtagswahl teil.

Das BSW käme auf 4 Prozent.

Das BSW läge damit knapp unter der Mandatsschwelle.

Alle übrigen Parteien zusammen kämen auf 4 Prozent.

Darunter nennt die Umfrage auch die Freie Demokratische Partei, kurz FDP.

Wahlentscheidung kann sich noch ändern

Laut Umfrage könnte sich die Parteipräferenz bis zum Wahltag ändern.

Das betrifft 10 Prozent der Befragten.

Für 74 Prozent steht die Wahlentscheidung bereits fest.

16 Prozent tendieren zur Nichtwahl.

16 Prozent erkennen bislang keine Neigung zu einer Partei.

Direkte Ministerpräsidentenwahl

Bei der Frage nach einer direkten Ministerpräsidentenwahl liegt Manuela Schwesig vorn.

Manuela Schwesig führt die Liste mit 59 Prozent an.

Leif-Erik Holm liegt auf Platz zwei.

Leif-Erik Holm erreicht 28 Prozent.

13 Prozent antworten mit „weiß nicht“ oder machen keine Angabe.

Zufriedenheit mit einzelnen Politikern

Manuela Schwesig erhält laut Umfrage 58 Prozent Zufriedenheit.

36 Prozent sind mit ihrer Arbeit weniger oder gar nicht zufrieden.

Leif-Erik Holm erreicht 27 Prozent Zufriedenheit.

37 Prozent sind mit Leif-Erik Holm weniger oder gar nicht zufrieden.

Simone Oldenburg erhält 27 Prozent Zufriedenheit.

36 Prozent sind mit Simone Oldenburg weniger oder gar nicht zufrieden.

Daniel Peters erhält 13 Prozent Zufriedenheit.

28 Prozent sind mit Daniel Peters weniger oder gar nicht zufrieden.

Claudia Müller erhält 10 Prozent Zufriedenheit.

20 Prozent sind mit Claudia Müller weniger oder gar nicht zufrieden.

Welche Partei sollte die nächste Landesregierung führen

Bei der Frage zur Führung der nächsten Landesregierung liegt die SPD ebenfalls vorn.

55 Prozent bevorzugen eine SPD-geführte Landesregierung.

32 Prozent bevorzugen eine AfD-geführte Regierung.

13 Prozent antworten mit „weiß nicht“ oder machen keine Angabe.

Laut Umfrage sprechen sich unter den Anhängern von Grünen, Linken und CDU

deutliche Mehrheiten für eine SPD-geführte Landesregierung aus.

Wichtige Angaben zur Befragung

  • Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern.
  • Fallzahl: 1.556 Befragte.
  • Erhebungszeitraum: 07.09.2026 bis 09.09.2026.
  • Erhebungsverfahren: Zufallsbasierte Telefon- und Online-Befragung.
  • Schwankungsbreite: 2 bis 3 Prozentpunkte.

Wortlaut der wichtigsten Fragen

  • Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag in Mecklenburg-Vorpommern Landtagswahl wäre?
  • Welche Partei sollte die nächste Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern führen?
  • Wie zufrieden sind Sie mit der politischen Arbeit von Manuela Schwesig, Simone Oldenburg, Leif-Erik Holm, Daniel Peters oder Claudia Müller?
  • Wenn man die Ministerpräsidentin oder den Ministerpräsidenten in Mecklenburg-Vorpommern direkt wählen könnte, für wen würden Sie sich entscheiden?

Wahltermin

Am 20. September wird in Mecklenburg-Vorpommern gewählt.