Arndt-Museum kündigt Vortrag und Vernissage im November an

Das Ernst-Moritz-Arndt-Museum in Garz kündigt für den 6. November einen Vortrag zur Hexenverfolgung und für den 14. November eine Vernissage an.

Von Ernst-Moritz-Arndt-Museum1 Min. Lesezeit
Ein schlichtes Rednerpult steht vor Stuhlreihen in einem neutralen Vortragsraum.

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Das Ernst-Moritz-Arndt-Museum in Garz hat für November zwei Veranstaltungen angekündigt: einen Vortrag zur Hexenverfolgung im Norden und die Vernissage einer Ausstellung der Malweiber** Samtens.

Vortrag zur Hexenverfolgung

Am Freitag, 6. November, spricht Martina Korth über die Hexenverfolgung auf Rügen, in Vorpommern und Mecklenburg. Der Vortrag beginnt um 16 Uhr. Anhand ausgewählter Fälle, darunter der Prozess gegen Tilsche Schellwegen vom Fischland, geht es um den Ablauf solcher Verfahren und die Frage, wie sie in der damaligen Rechtsordnung möglich waren. Außerdem ordnet Korth den verbreiteten Irrtum ein, der Höhepunkt der Hexenverfolgung habe im Mittelalter gelegen, und blickt auf Spuren des Themas bis in die Gegenwart.

Ausstellung „Wo Bilder Worte tragen“

Am Samstag, 14. November, ist um 11 Uhr die Vernissage der Sonderausstellung „Wo Bilder Worte tragen“. 15 Künstlerinnen und Künstler aus dem Kreis der Malweiber** Samtens präsentieren Arbeiten, die aus der Auseinandersetzung mit dem Werk von Ernst Moritz Arndt entstanden sind. Die Ausstellung verbindet literarische Vorlagen mit zeitgenössischer Malerei.

Die Ausstellung ist bis zum 26. Februar 2027 zu sehen. Das Museum hat montags bis freitags von 11 bis 15 Uhr geöffnet. Beide Veranstaltungen finden im Ernst-Moritz-Arndt-Museum, An den Anlagen 1, 18574 Garz/Rügen, statt.

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