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Kultur und Unterhaltung

DDR-Kunst in Neubrandenburg im Fokus

Kunsthistorikerinnen erforschen ostmoderne Stadtentwicklung für den Denkmalschutz

Von Landesredaktion MV17.11.25, 12:01

Menschen im Artikel

SK
Sabine Kahle
FT
Friederike Thomas

Neubrandenburg rückt erneut ins Zentrum des Interesses: Im Rahmen einer landesweiten Untersuchung widmen sich die Kunsthistorikerinnen Sabine Kahle und Friederike Thomas den architektonischen und gestalterischen Schätzen aus der Zeit der DDR. Im Auftrag des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern (LAKD) erforschen sie, wie die Stadt sich in dieser Epoche entwickelte und welche Spuren davon heute noch sichtbar sind.

Die Spurensuche in Neubrandenburg

Ziel der laufenden Forschung ist es, herauszufinden, welche Kunstwerke, Fassaden oder Innenraumgestaltungen noch heute von der Geschichte und dem kulturellen Wandel der DDR-Zeit erzählen. Die beiden Expertinnen nehmen dabei sowohl öffentlich zugängliche Kunstobjekte als auch gestalterische Details in den Blick, die häufig übersehen werden, aber wichtige Zeugnisse der Stadtentwicklung sind.

Bedeutung für Wissenschaft und Gesellschaft

Indem die Kunsthistorikerinnen systematisch Objekte und Bauten analysieren, leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung des kulturellen Erbes in Mecklenburg-Vorpommern. Besonders für Neubrandenburg ist dies von Bedeutung, da die Stadt zahlreiche Beispiele ostmoderner Architektur und Gestaltung aufweist.

Kurz erklärtOstmoderne

Der Begriff bezeichnet die Architektur und Gestaltung, die in den Ländern des ehemaligen Ostblocks, insbesondere in der DDR, nach dem Zweiten Weltkrieg entstand. Besonderes Merkmal sind funktional orientierte Entwürfe, neue Materialien und teils innovative künstlerische Ansätze.

Landesamt für Kultur und Denkmalpflege koordiniert das Projekt

Die Forschung erfolgt im Auftrag des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern (LAKD), das sich der Erhaltung und Dokumentation bedeutender Kulturgüter im Land widmet. Mit solchen Projekten werden Grundlagen für spätere denkmalpflegerische Entscheidungen geschaffen und das Interesse an der jüngeren Geschichte gestärkt.

Was bleibt von der DDR-Zeit?

Die Arbeiten von Sabine Kahle und Friederike Thomas werfen auch gesellschaftlich relevante Fragen auf: Welche künstlerischen und architektonischen Leistungen der DDR-Zeit sollen für zukünftige Generationen bewahrt werden? Wie prägen frühere Gestaltungen das heutige Stadtbild und die Identität der Stadt?

Details zu den behandelten Objekten sowie nähere Informationen zu den Forschungsergebnissen werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Auch können Interessierte auf weitere Berichte und Auswertungen gespannt sein, die im Zuge des Projektes folgen werden.

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