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Mecklenburg-Vorpommern und NABU starten Moorklimaschutz

Gemeinsame Vereinbarung fördert Wiedervernässung und schützt bedrohte Arten im Feuchtgrünland

Von Landesredaktion MV12.11.25, 10:01

In diesem Artikel

DT
Dr. Till Backhaus
JK
Jörg-Andreas Krüger

Mecklenburg-Vorpommern setzt gemeinsam mit dem NABU (Naturschutzbund) ein Zeichen für den Klimaschutz: Am Rande der Landtagssitzungen im Schweriner Schloss wurde heute eine umfassende Kooperationsvereinbarung zwischen dem Umwelt- und Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus und NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger unterzeichnet. Im Mittelpunkt der Partnerschaft steht der Moorklimaschutz – eine Schlüsselstrategie zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen.

Gemeinsame Ziele von Land und Naturschutz

Die Kooperationsvereinbarung verfolgt das Ziel, Emissionen aus entwässerten Mooren spürbar zu senken. Moorböden gelten als bedeutende Speicher von Treibhausgasen, insbesondere wenn sie trockengelegt werden. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, diese Böden durch Wiedervernässung und nachhaltige Bewirtschaftung in der Landwirtschaft zu schützen und so einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Kurz erklärtWiedervernässung

Wiedervernässung bezeichnet das gezielte Anheben des Wasserstands in zuvor entwässerten Moorflächen, um deren natürliche Funktionen als Kohlenstoffspeicher und Lebensraum für spezialisierte Arten wiederherzustellen.

Schutz der Artenvielfalt im Fokus

Neben den klimapolitischen Vorteilen betont die Kooperation auch die Bedeutung des Biodiversitätsschutzes. Viele Tier- und Pflanzenarten, die auf das Feuchtgrünland angewiesen sind, sind in Deutschland gefährdet. Durch die geplanten Maßnahmen profitieren nicht nur Klima und Landwirtschaft, sondern auch diese bedrohten Lebensgemeinschaften.

Herausforderungen und Potenziale im Moorklimaschutz

Die nachhaltige Bewirtschaftung von Moorböden stellt Landwirte und Naturschützer gleichermaßen vor Herausforderungen. Die neue Partnerschaft zielt darauf ab, innovative Lösungen zu entwickeln und praxisnah umzusetzen, um ökologische und wirtschaftliche Interessen miteinander zu verbinden. Brandenburg und der NABU setzen damit ein deutliches Zeichen für ein koordiniertes Vorgehen beim Schutz wertvoller Ökosysteme.

Weitere Informationen

Eine vollständige Zusammenfassung der Pressemitteilung sowie weiterführende Hintergründe finden Sie online:

Offizielle Pressemitteilung zur Kooperationsvereinbarung Moorklimaschutzhttps://www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm/Service/Presse/Aktuelle-Pressemitteilungen?id=215697&=processor.&sa.pressemitteilung.sperrfrist=alle

Mit der neuen Vereinbarung leisten Mecklenburg-Vorpommern und der NABU einen substanziellen Beitrag zum Schutz der Moore – und nehmen eine Vorreiterrolle im Umwelt- und Naturschutz ein.

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