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Gesundheit

Mehr Landärzte dank neuer Quote

Mecklenburg-Vorpommern erweitert Landarztquote auf Zahnmedizin und Pharmazie zur besseren Versorgung im ländlichen Raum

Von Landesredaktion MV30.01.26, 10:32

Am Freitag stand die Weiterentwicklung der Landarztquote in Mecklenburg-Vorpommern (MV) im Mittelpunkt der Landtagsdebatte. Ziel der beschlossenen Maßnahmen ist es, gezielt mehr Ärztinnen und Ärzte für die Versorgung im ländlichen Raum zu gewinnen und so die medizinische Infrastruktur im Land langfristig zu sichern.

Beschluss zur Ausweitung der Landarztquote

Der Landtag hat sich für einen Antrag der Koalitionsfraktionen ausgesprochen, der die Einführung von Vorabquoten in den Studiengängen Zahnmedizin und Pharmazie vorsieht. Mit diesem Schritt wird die bisherige Landarztquote weiterentwickelt, um dem bestehenden Fachkräftebedarf insbesondere in den ländlichen Regionen effektiv zu begegnen.

Laut dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport geht es darum, mit dieser Maßnahme die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass mehr medizinisches Personal in Mecklenburg-Vorpommern langfristig verbleibt und die Versorgungslücken geschlossen werden können.

Hintergrund: Was ist die Landarztquote?

Kurz erklärtLandarztquote

Die Landarztquote regelt, dass ein bestimmter Anteil der Studienplätze in Medizin für Bewerberinnen und Bewerber reserviert wird, die sich verpflichten, nach ihrer Ausbildung in unterversorgten ländlichen Regionen als Ärztin oder Arzt zu arbeiten.

Bisher bezog sich die Landarztquote vor allem auf das Medizinstudium. Durch den aktuellen Landtagsbeschluss wird sie nun auch auf die Fächer Zahnmedizin und Pharmazie ausgeweitet.

Langfristige Sicherung der medizinischen Versorgung

Die Ausweitung der Vorabquoten soll die Chancen erhöhen, dass Absolventinnen und Absolventen der betroffenen Studiengänge ihren beruflichen Werdegang im ländlichen MV fortsetzen. Gerade in diesen Regionen wird der Mangel an Ärztinnen, Ärzten, Zahnärztinnen, Zahnärzten sowie Apothekerinnen und Apothekern zunehmend als Herausforderung gesehen.

Mit der beschlossenen Maßnahme sendet Mecklenburg-Vorpommern ein deutliches Signal zur Stärkung des Gesundheitsstandortes und setzt einen weiteren Schritt, um die medizinische Versorgung unabhängig vom Wohnort zu sichern.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen der Landesregierung MVhttps://www.regierung-mv.de/Landesregierung/sm/Service/Presse?id=217490

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