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Soziales

Neue Beratungsstelle für trans*, inter* und nicht-binäre Menschen in Greifswald

TIN*MV bietet individuelle Beratung und Bildungsangebote zur Förderung geschlechtlicher Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern

Von Landesredaktion MV15.11.25, 09:31

Mit der Eröffnung der Beratungs- und Bildungsstelle TIN*MV setzt Mecklenburg-Vorpommern ein klares Zeichen für mehr Unterstützung und Teilhabe von trans*, inter* und nicht-binären Menschen. Initiator des Projektes ist das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport des Landes, welches die Eröffnung offiziell bekanntgab.

Neue Anlaufstelle in Greifswald

Der Hauptsitz der Landesberatungsstelle befindet sich in der Hanse- und Universitätsstadt Greifswald. Hier sollen Menschen aus dem gesamten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern Beratung und Bildungsangebote rund um das Thema geschlechtliche Vielfalt erhalten. Die Beratungsstelle richtet sich explizit an trans*, inter* und nicht-binäre Personen, steht aber auch Angehörigen, Fachkräften sowie Interessierten offen.

Das Angebot von TIN*MV

Die Landesberatungsstelle schafft einen Raum, in dem Fragen zur geschlechtlichen Identität professionell, vertraulich und mit großem Respekt für die Vielfalt der Lebensrealitäten beantwortet werden. Neben individueller Beratung werden auch Bildungsangebote und Sensibilisierungsmaßnahmen im Bereich geschlechtliche Vielfalt verfolgt.

Kurz erklärttrans*, inter* und nicht-binär

Die Begriffe umfassen Menschen, deren Geschlechtsidentität nicht oder nicht ausschließlich mit dem bei Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt (trans*), Menschen mit Variationen der Geschlechtsmerkmale (inter*), sowie Personen, die sich weder ausschließlich als männlich noch als weiblich identifizieren (nicht-binär).

Stärkung von Vielfalt und Teilhabe

Mit der neuen Beratungsstelle verankert Mecklenburg-Vorpommern den Schutz und die Förderung geschlechtlicher Vielfalt stärker in den gesellschaftlichen Strukturen des Landes. Die Landesregierung reagiert damit auf den Bedarf nach kompetenter Beratung und Bildungsangeboten für eine wachsende und diverse Bevölkerungsgruppe.

Die Eröffnung in Greifswald wird vielfach als wichtiger Schritt gewertet, der die gesellschaftliche Sichtbarkeit erhöht und Vorurteile abbauen kann. Das Angebot richtet sich nicht nur an Betroffene, sondern lädt auch Angehörige, Pädagog*innen und soziale Einrichtungen ein, das Beratungsangebot in Anspruch zu nehmen.

Weiterführende Informationen

Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommernhttps://www.regierung-mv.de/Landesregierung/sm/Service/Presse?id=215794&=processor.&sa.pressemitteilung.sperrfrist=alle

Mit diesem Schritt setzt Mecklenburg-Vorpommern ein wichtiges Zeichen für Akzeptanz und Diversität und stärkt die Struktur der landesweiten Beratung für trans*, inter* und nicht-binäre Menschen.

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