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Neue Klärschlamm-Anlage in Stavenhagen eröffnet

Nachhaltige Verwertung von Klärschlamm fördert Umwelt- und Ressourcenschutz in Mecklenburg-Vorpommern

Von Landesredaktion MV10.05.25, 15:46

In diesem Artikel

DT
Dr. Till Backhaus

Mit der Eröffnung der Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage in Stavenhagen schlägt das Land Mecklenburg-Vorpommern ein neues Kapitel im nachhaltigen Umgang mit Klärschlamm auf. Im Fokus steht der Schutz der Böden sowie die Erhaltung der Umwelt- und Lebensqualität in der Region Mecklenburgische Seenplatte.

Einweihung der Anlage in Stavenhagen

Dr. Till Backhaus, Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt, betonte anlässlich der Eröffnung die Bedeutung des Projekts. Die neue Anlage wird künftig Klärschlamm aus dem gesamten Einzugsgebiet verwerten. Damit folgt das Land einer klaren Linie: Klärschlamm soll nicht mehr als Dünger auf landwirtschaftlichen Flächen eingesetzt werden.

Hintergrund: Was ist Klärschlamm?

Kurz erklärtKlärschlamm

Klärschlamm entsteht bei der Reinigung von Abwasser. Er enthält Rückstände wie Nährstoffe, aber auch Schadstoffe, die im Abwasser enthalten sind und wird bisher häufig in der Landwirtschaft als Dünger genutzt.

Umweltpolitische Bedeutung

Die Inbetriebnahme der Monoverbrennungsanlage wird als bedeutender Schritt für die regionale Umweltpolitik gesehen. Ziel ist es, Schadstoffeinträge in den Boden zu verringern und eine nachhaltige, kreislauforientierte Verwertung der bei der Abwasserbehandlung entstehenden Rückstände zu sichern.

Durch die thermische Verwertung können zudem wertvolle Rohstoffe wie Phosphor zurückgewonnen und langfristig Kreisläufe geschlossen werden.

Stimmen zum Projekt

Dr. Till Backhaus unterstrich: „Dies ist ein bedeutender Tag – für die Stadt Stavenhagen, die Region Mecklenburgische Seenplatte, die Umwelt und den Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen.“

Weitere Informationen und Kontakt

Komplette Pressemeldunghttps://www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm/Service/Presse/Aktuelle-Pressemitteilungen?id=210637&=processor.&sa.pressemitteilung.sperrfrist=alle

Mit dem Betrieb der neuen Monoverbrennungsanlage setzt Mecklenburg-Vorpommern ein wichtiges Zeichen in Sachen Umweltschutz und nachhaltige Kreislaufwirtschaft. Die Entwicklungen werden von Fachleuten und Öffentlichkeit aufmerksam verfolgt.

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