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Schwerin: Landwirtschaft im Fokus

Minister Backhaus diskutiert mit FREIE BAUERN über Handel, CO₂-Bepreisung und Bürokratieabbau

Von Landesredaktion MV07.01.26, 16:31

In diesem Artikel

DT
Dr. Till Backhaus

In Schwerin hat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus heute Vertreterinnen und Vertreter des Vereins Land-schafft-Verbindung Initiative FREIE BAUERN empfangen. Das Gespräch diente dazu, die aktuelle Situation in der Landwirtschaft zu beleuchten und gemeinsam Herausforderungen zu erörtern.

Wirtschaftliche Lage und internationale Handelsfragen

Im Zentrum des Austauschs stand die angespannten wirtschaftliche Lage der landwirtschaftlichen Betriebe. Ein zentrales Thema war das MERCOSUR-Abkommen, das einen Handelsvertrag zwischen der Europäischen Union und den südamerikanischen Staaten Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay vorsieht. Die Diskussion drehte sich vor allem darum, welche Auswirkungen dieses Abkommen für die regionale Landwirtschaft haben könnte und wie ein fairer Wettbewerb gewährleistet werden kann.

Kurz erklärtMERCOSUR

MERCOSUR ist ein Wirtschaftsbündnis zwischen mehreren südamerikanischen Staaten, das den Handel untereinander sowie mit Partnern wie der EU erleichtern soll.

CO₂-Bepreisung und europäische Vorgaben

Ein weiteres Gesprächsthema war die aktuelle CO₂-Bepreisung und die damit verbundenen Mehrbelastungen für landwirtschaftliche Betriebe. Daneben wurden neue europäische Bestimmungen zur Bodenüberwachung und -resilienz angesprochen, die künftig weitreichende Änderungen für die Betriebe mit sich bringen könnten.

Kurz erklärtCO₂-Bepreisung

CO₂-Bepreisung bedeutet, dass für den Ausstoß von Kohlendioxid (CO₂) eine Abgabe oder Steuer erhoben wird. Das soll Unternehmen und Verbraucher dazu bewegen, umweltfreundlicher zu wirtschaften.

Bürokratieabbau als zentrale Forderung

Der Landwirtschaftsminister und die Vertreterinnen und Vertreter des Vereins Land-schafft-Verbindung Initiative FREIE BAUERN betonten gemeinsam, dass der Bürokratieabbau ein wichtiger Hebel für die Entlastung der Landwirtschaft sei. Durch weniger bürokratische Vorgaben könnten viele Arbeitsprozesse effizienter gestaltet und die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe gestärkt werden.

Europäische Vorgaben: Bodenüberwachung und Resilienz

Die neuen europäischen Vorgaben zur Bodenüberwachung und zur Stärkung der Bodenresilienz waren ebenfalls Bestandteil der Beratungen. Dabei wurde herausgestellt, dass die geplanten Maßnahmen Auswirkungen auf die Bewirtschaftungspraxis in Mecklenburg-Vorpommern haben könnten.

Ausblick

Das Gespräch zwischen Minister Backhaus und den Vertreterinnen und Vertretern des Vereins Land-schafft-Verbindung Initiative FREIE BAUERN verdeutlicht die Vielschichtigkeit der Herausforderungen in der Landwirtschaft. Es bleibt abzuwarten, wie die diskutierten Maßnahmen umgesetzt werden und welche Entlastungen für die Betriebe tatsächlich spürbar werden.

Gesamte Pressemitteilung der Landesregierung MVhttps://www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm/Service/Presse/Aktuelle-Pressemitteilungen?id=216966&=processor.&sa.pressemitteilung.sperrfrist=alle

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