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STIKO aktualisiert COVID-19-Impfempfehlung

Die Ständige Impfkommission hat ihre Empfehlung zur COVID-19-Impfung aktualisiert.

Die STIKO passte die Empfehlung an die aktuelle Lage bei COVID-19 an.

Die STIKO berücksichtigte auch den Immunstatus in der Bevölkerung.

Gesundheitsministerin Stefanie Drese sprach dazu im Blick auf die nächste Saison.

Jährliche Impfung erst ab 75 Jahren

Die wichtigste Änderung betrifft die Altersgrenze für eine jährliche Corona-Impfung.

Die STIKO empfiehlt gesunden Menschen künftig erst ab 75 Jahren.

Bisher galt diese Empfehlung bereits ab 60 Jahren.

Die Impfung soll einmal pro Saison erfolgen.

Die STIKO empfiehlt dafür möglichst den Frühherbst als Zeitpunkt.

Begründung für gesunde Erwachsene

Drese verwies als Hintergrund auf eine breite Immunität bei Erwachsenen.

Rund 95 Prozent der Erwachsenen haben laut Drese Immunität.

Diese Immunität entsteht durch Impfungen, Infektionen oder beides.

Die Immunität schütze gesunde Erwachsene in der Regel vor schweren COVID-19-Verläufen.

Daher hält die STIKO für gesunde Schwangere keine Auffrischimpfung.

Empfehlung für Risikogruppen

Die STIKO empfiehlt weiterhin eine jährliche Auffrischimpfung für Risikogruppen.

Das gilt für Menschen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Corona-Verlauf.

Das gilt auch für Personen mit erhöhtem arbeitsbedingtem Risiko.

  • Die STIKO nennt Schwangere mit einer Grunderkrankung.
  • Die STIKO nennt schwangerschaftsbedingte Komplikationen.
  • Die STIKO nennt Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Die STIKO nennt Menschen mit chronischen Lungen-, Leber- oder Nierenerkrankungen.
  • Die STIKO nennt Menschen mit Diabetes.
  • Die STIKO nennt Menschen mit Adipositas.
  • Die STIKO nennt Menschen mit Trisomie 21.
  • Die STIKO nennt Menschen mit geschwächtem Immunsystem.
  • Die STIKO nennt bestimmte neurologische Erkrankungen.
  • Die STIKO nennt aktive Krebserkrankungen.

Die STIKO empfiehlt die Impfung auch für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen.

Das betrifft auch bestimmtes medizinisches und pflegerisches Personal.

Diese Empfehlung gilt unabhängig vom Alter.

Das betrifft auch enge Kontaktpersonen von Menschen.

Bei diesen Menschen ist nach einer Impfung keine schützende Immunantwort zu erwarten.

Timing mit Grippeschutzimpfung

Drese sagte, die Corona-Impfung und die Grippeschutzimpfung können zeitgleich erfolgen.

Die Impfungen sollen in einem gemeinsamen Termin möglich sein.

Keine Empfehlung für junge Menschen

Für gesunde Säuglinge, Kinder und Jugendliche empfiehlt die STIKO weiterhin keine Corona-Impfung.

Zur Ständigen Impfkommission

Die STIKO ist ein unabhängiges Expertengremium.

Das Gremium arbeitet ehrenamtlich.

Die STIKO entwickelt Impfempfehlungen für die Bevölkerung in Deutschland.

Die STIKO orientiert sich an den Kriterien der evidenzbasierten Medizin.

Die STIKO beachtet den Nutzen für geimpfte Personen.

Die STIKO beachtet auch den Nutzen für die gesamte Bevölkerung.

Ziel ist es, Impfempfehlungen an neue Impfstoffentwicklungen anzupassen.

Ziel ist es auch, neue Erkenntnisse aus der Forschung zu berücksichtigen.

Die STIKO gibt neben Standardimpfungen auch Indikationsimpfungen heraus.

Indikationsimpfungen gelten bei besonderen epidemiologischen Situationen oder Gefährdungen.

Dazu gehören Impfungen wegen beruflicher oder arbeitsbedingter Risiken.

Dazu gehören auch Reiseimpfungen.