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Gesundheit

Vier Jagdhunde in MV mit Aujeszkyscher Krankheit infiziert

Behörden warnen nach Kontakt mit Wildschweinen und untersuchen Wildbestand

Von Landesredaktion MV23.12.25, 13:01

Die Aujeszkysche Krankheit (AK) sorgt aktuell für erhöhte Aufmerksamkeit bei Jägern und Tierhaltern in Mecklenburg-Vorpommern. Das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt hat über jüngste Krankheitsfälle bei Jagdhunden informiert, die in direktem Kontakt mit Wildschweinen standen.

Bestätigte Krankheitsfälle bei Jagdhunden

In den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg wurde bei vier Jagdhunden eine Infektion mit der Aujeszkyschen Krankheit festgestellt. Die betroffenen Tiere hatten nachweislich direkten Kontakt zu Wildschweinen. Da Wildschweine als Hauptüberträger der Krankheit gelten, hat das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) daraufhin intensive Untersuchungen im Wildschweinbestand eingeleitet.

Reaktionen der Behörden und Hintergrund der Maßnahmen

Die Behörden betonen die Wichtigkeit der genauen Beobachtung und weiteren Erforschung des Infektionsgeschehens. Ziel ist es, eine Verbreitung der Krankheit auf Nutz- und Haustiere zu verhindern sowie weitere Vorfälle bei Jagdhunden möglichst zu unterbinden.

Kurz erklärtAujeszkysche Krankheit

Die Aujeszkysche Krankheit (AK), auch Pseudowut genannt, ist eine anzeigepflichtige Viruserkrankung, die hauptsächlich Schweine betrifft, aber auch andere Säugetiere – besonders Hunde – gefährden kann. Für den Menschen ist die Krankheit ungefährlich.

Empfehlungen für Jäger und Hundehalter

  • Besondere Vorsicht beim Einsatz von Jagdhunden im Kontakt mit Wildschweinen.
  • Beachtung aktueller Hinweise der zuständigen Behörden und Veterinärämter.
  • Unverzügliche Konsultation eines Tierarztes bei Verdacht auf Infektion oder nach Kontakt mit möglicherweise erkrankten Wildschweinen.
  • Das Ministerium empfiehlt allen Jägern und Hundehalten, verstärkt auf Hygienemaßnahmen und einen engen Informationsaustausch mit den zuständigen Stellen zu achten.

    Weitere Informationen und Hintergründe

    Detaillierte Informationen sowie die vollständige Pressemeldung sind über das Ministerium abrufbar. Auch ein Anhang mit ergänzenden Inhalten steht zur Verfügung.

    Pressemitteilung des Ministeriums

    Weitere Details zur Aujeszkyschen Krankheit und aktuellen Maßnahmen

    https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm/Service/Presse/Aktuelle-Pressemitteilungen?id=216776&=processor.&sa.pressemitteilung.sperrfrist=alle

    Das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei setzt die Untersuchungen fort und wird über neue Erkenntnisse informieren.

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