Schwerin scheidet als Standort für ein Atommüllendlager aus
Schwerin kommt nach dem aktuellen Arbeitsstand der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) nicht als Standort für ein Atommüllendlager infrage. Die BGE teilte der Landeshauptstadt diese Einschätzung am Dienstag, 27. Oktober, offiziell mit.
Für die Bewertung wertete die BGE Bohrungsdaten zur Mächtigkeit des Wirtsgesteins aus. Den Arbeitsstand veröffentlichte sie ebenfalls am Dienstag im BGE Endlagersuche Navigator. Dort zeigt eine Deutschlandkarte den Stand der Arbeiten. Der Navigator enthält außerdem fachliche Begründungen; über eine Suchleiste lassen sich Informationen zu einzelnen Kommunen anhand von Postleitzahl oder Ortsnamen abrufen.
Die bundesweite Endlagersuche ist im Standortauswahlgesetz verankert. Ziel des wissenschaftsbasierten, transparenten und partizipativen Verfahrens ist es, einen Standort mit der bestmöglichen Sicherheit für die Lagerung hochradioaktiver Abfälle über eine Million Jahre zu finden.
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