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Schwerin setzt auf Erbbaurechte statt Grundstücksverkäufe

Von Redaktion Schwerin2 Min. Lesezeit

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Schwerin ändert die Grundstückspolitik

Die Stadt Schwerin ändert ihre Politik für Grundstücke.

Früher verkaufte die Stadt oft Grundstücke.

Jetzt will Schwerin das anders machen.

Weniger Verkauf, mehr Nutzung

Früher kaufte die Stadt Grundstücke und verkaufte sie.

Das brachte schnell Geld, um Schulden zu senken.

Jetzt will die Stadt die Grundstücke behalten.

Sie gibt das Recht, darauf zu bauen.

Das nennt man Erbbaurecht.

Erklärung:

Erbbaurecht heißt: Sie bauen auf fremdem Grundstück.

Sie zahlen dafür eine regelmäßige Pacht.

Das Grundstück gehört aber weiter der Stadt.

Bei Gewerbeflächen kann die Stadt auch weiter verkaufen.

Oder sie gibt auch hier Erbbaurechte.

Flächen für die Zukunft sichern

Die Stadt möchte mehr Grundstücke kaufen.

So wächst der kommunale Flächenbestand.

Ziel ist eine positive Flächenbilanz.

Das heißt: Mehr Flächen kommen dazu als weggehen.

So bleibt genug Platz für spätere Generationen.

Die Stadt will dauerhaft Geld bekommen.

Das passiert durch Pachten und Mieten.

So verliert die Stadt kein Eigentum.

Kommunaler Bodenfonds und Eigenentwicklung

Die Stadt fasst alle Grundstücke in einem Fonds zusammen.

Fonds heißt hier: Geld- und Grundstücks-Sammlung.

Das wird vom Zentralen Gebäudemanagement (ZGM) verwaltet.

Die Stadt will mehr selbst entwickeln.

Das heißt: Eigenentwicklung vor Fremdentwicklung.

Die Stadt baut und nutzt Flächen selber.

Beispiele aus Schwerin

Schon in Neumühle macht die Stadt das so:

  • Die Wohnungsbaugesellschaft baute Wohnungen für Senioren und Menschen mit Behinderung.
  • Grundstücke für Eigenheime wurden an Familien verlost.

Bald startet ein großes Projekt:

Neue Mitte Neu Zippendorf am Berliner Platz.

Ziele der neuen Politik

Bernd Nottebaum, Stadtrat für Bauen und Umwelt, sagt:

Die Stadt will sozialgerechte und nachhaltige Flächen nutzen.

Das soll helfen bei:

  • bezahlbarem Wohnen,
  • Klimaschutz und
  • guter Stadtentwicklung für alle.

Schwerin will Vorreiter sein.

Die Stadt verbindet soziale, wirtschaftliche und ökologische Ziele.

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Zusammenfassung:

Schwerin verkauft weniger Grundstücke.

Die Stadt gibt Erbbaurechte und nutzt Flächen selbst.

Sie kauft mehr Flächen dazu.

So bleibt die Stadtfläche langfristig erhalten.

Die Politik hilft sozial und schützt das Klima.

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