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Tag des offenen Denkmals in Wismar: Bahnhofsgebäude und Kulturdenkmale im Fokus

Am Sonntag, 13. September 2026, findet der Tag des offenen Denkmals in Wismar statt.

Der Tag steht unter dem Motto „Netz-WERKE: Denkmale & Infrastruktur“.

Die Veranstalter wollen die Geschichte Wismars anhand denkmalgeschützter Gebäude zeigen.

Im Mittelpunkt stehen die historischen Anlagen rund um den Bahnhof.

Diese Anlagen sollen auch weitere Kulturdenkmale umfassen.

Bürgermeister Frank Junge nennt die Bauwerke Knotenpunkte des Reisens.

Er sagt auch, dass die Bauwerke den Wandel in Wismar prägten.

Die Bauwerke hätten den Raum nördlich der Altstadt städtebaulich geprägt.

Sie hätten die Vernetzung von Industrie und Bevölkerung unterstützt.

Ringlokschuppen und Bahnanlagen

Der historische Ringlokschuppen in der Poeler Straße 3 wird am 13. September geöffnet.

Die Öffnungszeit liegt von 10.00 bis 17.00 Uhr.

Der Ringlokschuppen wurde 1889 erbaut.

Er hat zwölf Gleise und eine Drehscheibe.

Das Gebäude dient dem Instandhaltungsbetrieb bis in die 1990er-Jahre.

Dort kamen Dampf- und Diesellokomotiven zum Einsatz.

Seit 2009 sanieren die Hansestadt Wismar und der Verein Eisenbahnfreunde Wismar e.V. das Gebäude.

Heute restauriert und präsentiert der Verein dort historische Eisenbahnfahrzeuge.

Besonders sind Fahrzeuge aus der ehemaligen Triebwagen- und Waggonfabrik Wismar AG zu sehen.

Zum Programm gehört eine ganztägige Besichtigung des denkmalgeschützten Gebäudes.

Zum Programm gehören außerdem stündliche Führungen durch den Verein.

Die Führungen behandeln die Eisenbahngeschichte im Ringlokschuppen.

Die Führungen finden von 11.00 bis 16.00 Uhr statt.

Im Ringlokschuppen läuft zusätzlich eine Ausstellung zur Wismarer Bahngeschichte.

Die Ausstellung zeigt historische Bauwerke und den Bahnhofsbetrieb.

Die Ausstellung zeigt die funktionalen Zusammenhänge des Bahnhofs.

Dazu gehört die denkmalgeschützte Bahnhofsanlage.

Zur Bahnhofsanlage zählen das Empfangsgebäude und das Vorgebäude.

Dazu zählen auch die Bahnsteighalle.

Dazu zählen auch die Wasserstation.

Die ehemalige Güterabfertigung liegt in der Ladestraße 1.

Eine weitere Ausstellung trägt den Titel „Von oben betrachtet: Das Schienennetz aus der Luft“.

Diese Ausstellung ist im ehemaligen Wasserturm zu sehen.

Alternativ ist sie im Sozialgebäude gegenüber dem Ringlokschuppen zu sehen.

Historische Luftaufnahmen stammen aus den 1990er-Jahren.

Die Aufnahmen zeigen den Wandel des Bahnhofsumfelds über drei Jahrzehnte.

Die Aufnahmen zeigen den Übergang zu einer touristisch geprägten Infrastruktur.

KuNo im Bahnhof Wismar

Im Bahnhof Wismar ist das KuNo „Kunst- und Kulturnetzwerk Nord“ vertreten.

Der Zugang zu den Vereinsräumen erfolgt über die Rückseite bei Bahnsteig 2.

Das Gebäude ist am 13. September von 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet.

Das Bahnhofsempfangsgebäude liegt an der Bahnhofstraße 12.

Das Gebäude wurde 1857 errichtet.

Es gilt als ältestes Bauwerk auf dem heutigen Bahngelände.

Das Gebäude ist zweigeschossig.

Es zeigt eine markante Rustikaputzgliederung.

Das Empfangsgebäude bildet zusammen mit weiteren Gebäudeteilen ein denkmalgeschütztes Ensemble.

Zum Ensemble gehören das Vorgebäude und die Bahnsteighalle.

Zum Ensemble gehört auch die Wasserstation.

Das Gebäude nutzt der Verein KuNo seit diesem Jahr.

Der Verein nutzt das Gebäude nach langjährigem Leerstand.

KuNo entwickelt das Gebäude zu einer Anlaufstelle für Künstlerinnen und Künstler.

KuNo entwickelt das Gebäude auch zu einer Anlaufstelle für Musikerinnen und Musiker.

Nach Angaben der Mitteilung plant KuNo eine räumliche und inhaltliche Erweiterung.

Das Programm umfasst die Vorstellung des Vereins am gesamten Öffnungstag.

Außerdem bietet der Verein eine geführte Besichtigung ausgewählter Vereinsräume an.

Der Verein erläutert außerdem die Bahnhofsgeschichte.

Weitere geöffnete Denkmäler

Der Speicher Silo 3, auch Ohlerich-Speicher genannt, ist am 13. September geöffnet.

Der Standort liegt in der Stockholmer Straße 20.

Die Öffnungszeit liegt von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Der Speicher ist 34 Meter hoch.

Das Gebäude entstand 1938 als Teil der Wismarer Speicherstadt.

Das Gebäude wurde als Getreidespeicher genutzt.

Das Gebäude hatte sieben Speichergeschosse.

Insgesamt gab es 17 Getreidesilos.

2016 sanierte man das Gebäude umfassend.

Dabei entstanden 48 Ferienappartements.

Die Ferienappartements haben ein bis drei Zimmer.

Zu jeder vollen Stunde findet eine kostenfreie Führung statt.

Die Führungen finden von 11.00 bis 14.00 Uhr statt.

Die Führung dauert etwa 20 Minuten.

Die Führungen geben Einblicke in verschiedene exklusive Appartements.

Für die Teilnahme wird eine Anmeldung erbeten.

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an [email protected].

Die Anmeldung kann auch telefonisch unter 038825 377877 erfolgen.

Die Kindertagesstätte Neustadt ist am 13. September geöffnet.

Der Standort liegt in der Neustadt 24.

Die Öffnungszeit liegt von 10.00 bis 15.00 Uhr.

Die Kindertagesstätte gilt als älteste Kindertagesstätte Mecklenburg-Vorpommerns.

Die Elterninitiative Wismar e.V. betreibt die Einrichtung seit genau 30 Jahren.

Im Juli 1859 kauften Verantwortliche das Gartengrundstück in der Neustadt 24.

Danach planten sie den Bau einer neuen Kleinkinderschule.

Am 3. November 1862 bezogen die ersten Kinder den Kindergarten.

Führungen finden von 10.00 bis 15.00 Uhr zu jeder vollen Stunde statt.

Die Führungen dauern etwa 30 Minuten.

Informationstafeln und Bildmaterial überbrücken Wartezeiten.

Die Eltern des Trägervereins bieten Kaffee und Kuchen an.

Das Stadtgeschichtliche Museum Wismar in der Einrichtung SCHABBELL ist am 13. September geöffnet.

Der Standort liegt in der Schweinsbrücke 6 und 8.

Die Öffnungszeit liegt von 11.00 bis 17.00 Uhr.

Das Museum verbindet die beiden Gebäude Schweinsbrücke 6 und 8.

Schweinsbrücke 6 ist ein Vorderhaus.

Das Vorderhaus hat einen original verzimmerten Dachstuhl aus dem Jahr 1364.

Das Vorderhaus hat außerdem einen massiven Kemladen aus dem Jahr 1595.