Waren lädt zur Erinnerung an die Friedliche Revolution ein
Die Stadt Waren (Müritz) und die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern laden für Freitag, 16. Oktober 2026, zu einer Erinnerungs- und Gedenkveranstaltung an die Friedliche Revolution von 1989 ein. Beginn ist um 17.30 Uhr im Haus des Gastes. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Stadt sind willkommen. Der Eintritt ist frei.
Im Mittelpunkt stehen Zeitzeugen aus der Region, die Fragen einer jungen Generation beantworten. Schülerinnen und Schüler des Richard-Wossidlo-Gymnasiums gestalten gemeinsam mit den Autoren des Buches „Herbst 89 in Waren (Müritz)“ einen Rückblick auf die politische Wende und deren Bedeutung für die jüngere deutsche Geschichte.
Der 16. Oktober erinnert an den Beginn der ersten friedlichen Demonstration in Mecklenburg-Vorpommern, die 1989 in der St. Georgenkirche ihren Anfang nahm. Heute gilt Waren (Müritz) als Gedenkort der Friedlichen Revolution für Mecklenburg-Vorpommern. Vor der Georgenkirche erinnert das Zeichen „Demokratie und Freiheit“ an die damaligen Ereignisse.
Im Anschluss an die Veranstaltung gehen die Teilnehmenden gemeinsam zur Georgenkirche und halten am Erinnerungszeichen inne. Um 19.30 Uhr ist dort ein Orgelkonzert zum Thema „Demokratie und Freiheit“ angekündigt. Der Berliner Musiker Till Hass spielt Werke von Johann Sebastian Bach, Olivier Messiaen, César Franck, Robert Schumann und Oskar Lindberg. Zum Ausklang lädt der Förderverein der Kirchenmusik St. Georgen an die Weinbar vor der Kirche ein.
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