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Neues Justizvollzugsgesetz in MV beschlossen

Fokus auf Resozialisierung und bessere Fördermaßnahmen für Strafgefangene

Von Landesredaktion MV13.01.26, 14:01

In diesem Artikel

JB
Jacqueline Bernhardt

Das Landeskabinett hat einen entscheidenden Schritt in der Justizpolitik vollzogen und den Entwurf neuer Justizvollzugsgesetze gebilligt. Dabei steht die Resozialisierung im Mittelpunkt: Ziel der Reform ist es, innovative Standards im Umgang mit Strafgefangenen zu setzen und langfristig eine positive Wirkung auf die gesamte Gesellschaft zu entfalten.

Meilenstein im Justizwesen

Die Initiative zur Überarbeitung der Justizvollzugsgesetze wurde von der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns auf den Weg gebracht. Mit der Zustimmung des Kabinetts ist die Grundlage gelegt, um bestehende Regelungen an aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen und wissenschaftliche Erkenntnisse der Resozialisierungsarbeit anzupassen.

Staatliches Engagement für die Gesellschaft

Justizministerin Jacqueline Bernhardt betonte die Tragweite der Gesetzesinitiative. Sie sagte: „Das Gesetz dient auch der gesamten Gesellschaft.“ Mit diesem Ansatz rückt der gesellschaftliche Nutzen eines erfolgreichen Strafvollzugs klar in den Vordergrund. Durch gezielte Maßnahmen sollen Täterinnen und Täter besser auf ein Leben nach der Haft vorbereitet werden, um Rückfälle zu vermeiden.

Kurz erklärtResozialisierung

Resozialisierung bezeichnet Maßnahmen, die darauf abzielen, straffällig gewordene Menschen wieder in die Gesellschaft einzugliedern und ihnen ein straffreies Leben zu ermöglichen.

Kernpunkte der Gesetzesreform

  • Stärkung individueller Fördermaßnahmen für Inhaftierte
  • Verbesserte Rahmenbedingungen für Ausbildung und Arbeit im Vollzug
  • Fokus auf gesellschaftliche Reintegration als zentrales Ziel
  • Die Maßnahmen verdeutlichen den Willen der Landesregierung, den Justizvollzug als Teil der Sozialpolitik zu begreifen und zu modernisieren.

    Perspektiven und Ausblick

    Durch die Neugestaltung der gesetzlichen Grundlagen sind weitreichende Veränderungen in den Justizvollzugsanstalten zu erwarten. Die Landesregierung erhofft sich damit Impulse für eine nachhaltige Reduzierung von Rückfallquoten und einen Gewinn an gesellschaftlicher Stabilität.

    Weiterführender Link

    title="Zur vollständigen Pressemitteilung der Landesregierung"

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