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Bildung

Niederdeutsch an zwei neuen Schulen in MV

Wismar und Stralsund fördern ab 2026/27 die regionale Sprache im Unterricht

Von Landesredaktion MV02.02.26, 12:01

Das Land Mecklenburg-Vorpommern baut sein Engagement für die niederdeutsche Sprache weiter aus. Zum Schuljahr 2026/2027 werden sowohl das Geschwister-Scholl-Gymnasium Wismar als auch die Kooperative Gesamtschule (KGS) „Am Sund“ Stralsund in das Profil „Niederdeutsch“ aufgenommen. Damit setzt das Land ein klares Zeichen für den Erhalt und die Förderung regionaler Sprachkultur.

Neue Profilschulen: Wismar und Stralsund

Mit dem Beitritt der beiden Schulen wächst das Netzwerk der sogenannten Profilschulen, die sich gezielt für die Pflege und Vermittlung der niederdeutschen Sprache einsetzen. Besonders an diesen Schulen ist das große Engagement der Lehrkräfte, das als entscheidender Impulsgeber für die erfolgreiche Integration des Niederdeutschen in den Unterricht gilt.

Ziel: Niederdeutsch im Schulalltag

Das Profil „Niederdeutsch“ ermöglicht es den Schulen, die Sprache verstärkt in verschiedene Unterrichtsfächer einzubinden. Ziel ist es, die niederdeutsche Sprache nicht nur als eigenständiges Fach, sondern auch im Fachunterricht lebendig zu halten. Die Initiative verfolgt damit das Ziel, jungen Menschen den Zugang zu dieser regionalen Sprache zu erleichtern und ihre Wertschätzung zu stärken.

Kurz erklärtNiederdeutsch

Niederdeutsch ist eine westgermanische Sprache, die besonders in Norddeutschland und Teilen der Niederlande gesprochen wird. Sie ist auch unter dem Namen 'Plattdeutsch' bekannt und zählt zu den regionalen Minderheitensprachen.

Bedeutung für die Region

Durch die gezielte Förderung an Schulen wird die niederdeutsche Sprache aktiv vor dem Aussterben bewahrt. Das Engagement der Lehrkräfte ist dabei ein zentraler Baustein, um die Traditionen und kulturellen Besonderheiten der Region weiterzugeben und im Bewusstsein der jungen Generationen zu verankern.

Weiterführende Informationen

Offizielle Pressemitteilung Land Mecklenburg-Vorpommernhttps://www.regierung-mv.de/Landesregierung/bm/Presse/Aktuelle-Pressemitteilungen?id=217542&=processor.&sa.pressemitteilung.sperrfrist=alle

Die vollständige Meldung enthält weitere Details und ist auf der offiziellen Webseite der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern einsehbar. Ein Anhang liegt der Pressemitteilung ergänzend bei.

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