Rostocker Ausstellung fragt: Wie viel Ordnung braucht die Freiheit?

Das Kulturhistorische Museum Rostock zeigt vom 15. November 2026 bis 21. Februar 2027 eine Ausstellung über Regeln, Verbote und ihren Einfluss auf den städtischen Alltag.

Von Redaktionsteam Rostock1 Min. Lesezeit

Wie viel Regelwerk braucht das Zusammenleben – und wann schränkt es Freiheit ein? Die Sonderausstellung „Ordnung muss sein!? Eine Stadtgeschichte der Regeln und Verbote“ im Kulturhistorischen Museum Rostock widmet sich diesen Fragen vom 15. November 2026 bis zum 21. Februar 2027.

Historische Originaldokumente, Fotografien und Textilien zeigen, wie städtische Verordnungen in Rostock über Jahrhunderte den Alltag prägten: Sie regelten unter anderem Kleidung, Luxus und das Feiern. Dabei spiegelten sie auch Frömmigkeit, wirtschaftliche Interessen und gesellschaftliche Rangordnungen wider. Interaktive Stationen schlagen den Bogen zur Gegenwart und laden dazu ein, etwa über Kleidung im Museum und den Wandel von Moralvorstellungen nachzudenken.

Eröffnung und Führungen

Die Ausstellung wird am Samstag, 14. November 2026, um 17 Uhr eröffnet. Die erste Führung ist für Sonntag, 15. November, um 11 Uhr angekündigt und wird vom Kuratorenteam geleitet. Weitere Führungen sollen regelmäßig donnerstags um 17 Uhr stattfinden.

Die Ausstellung wird von Svenja Gierse und Ullrich Klein kuratiert. Weitere Informationen bietet die Website des Kulturhistorischen Museums Rostock.

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