Zwei Millionen Euro für Sanierung und Erweiterung des Sportbades im HanseDom

Bund fördert die Sanierung und Erweiterung des Sportbades im HanseDom Stralsund mit 2 Mio. Euro. Maßnahmen laufen 2027–2031.

Von Redaktion Stralsund1 Min. Lesezeit

Der Bund unterstützt die geplante Sanierung und Erweiterung des Sportbades im HanseDom in Stralsund mit zwei Millionen Euro aus dem Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“. Die Bürgerschaft hatte bereits am 4. Juni 2026 beschlossen, sich mit dem Projekt „Sanierung des Sportbades im HanseDom“ um Bundesmittel zu bewerben.

Oberbürgermeister Alexander Badrow bezeichnete die Förderung als ein starkes Signal für Stralsund. Das Sportbad sei für die Stadt unverzichtbar, da dort Kinder schwimmen lernten, Schulen ihren Schwimmunterricht durchführten und Vereine trainierten. Sein Dank ging insbesondere an den Bundestagsabgeordneten Georg Günther, der maßgeblich dazu beigetragen habe, dass die Förderung bewilligt worden sei.

Wichtige Einrichtung für Schule, Verein und Öffentlichkeit

Das Sportbad wird seit 1999 unter anderem für den Schwimmunterricht von rund 5.500 Schülern aus 16 Schulen in Trägerschaft der Hansestadt Stralsund genutzt. Hinzu kommen Vereins-, Reha- und Gesundheitssport sowie öffentliches Schwimmen.

Geplant ist eine umfassende bauliche, technische und energetische Modernisierung. Vorgesehen sind unter anderem die Sanierung von Dach und Fassade, moderne Lüftungs- und Wassertechnik, eine Erweiterung der Photovoltaikanlage sowie Verbesserungen bei Umkleiden, Sanitärbereichen, Barrierefreiheit und Sportausstattung. Ein neuer Umkleide- und Sanitärbereich soll außerdem dazu beitragen, die Nutzung durch Schulen, Vereine und öffentlichen Badebetrieb besser voneinander zu trennen.

Sanierung statt Neubau

Das Sportbad befindet sich nicht im Eigentum der Hansestadt. Die Stadt nutzt es auf Grundlage eines Mietverhältnisses und zahlt dafür rund 1,3 Millionen Euro pro Jahr. Gleichzeitig gibt es in Stralsund keine vergleichbare Alternative für Schul- und Vereinsschwimmen. Ein eigener Neubau wäre mit deutlich höheren Kosten verbunden.

Nach Angaben der Mitteilung soll die Sanierung die bestehende Infrastruktur langfristig sichern und zugleich Energieverbrauch, Betriebskosten und CO₂-Emissionen senken. Die Umsetzung ist derzeit für den Zeitraum 2027 bis 2031 vorgesehen. Die baulichen Maßnahmen sollen abschnittsweise erfolgen.

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